Berichte und Fotos

Alle Berichte und Fotos aus den vergangenen Jahren der Kinderfasnacht Villnachern.

Berichte

Fotogallerie

Kinderfasnacht 2019 – „Welt(T)raum)“

Kinderfasnacht 2018 – „Unter Wasser“

An der Kinderfasnacht regnet es Konfetti auf Fische und Quallen – von Samuel Frey — az

Die Kinderfasnacht stand in diesem Jahr unter dem Motto «unter Wasser». Am Umzug nahmen viele als Tintenfische oder Quallen verkleidete Kinder und Erwachsene teil. Trotz des Mottos blieb es trocken – es regnete nur Konfetti.

Eine Wolke Konfetti fliegt auf eine Gruppe Kinder zu. Die kleinen bunten Papierschnipsel regnen auf Piraten, Prinzessinnen und Fische nieder. Das stört die Kleinen aber keineswegs: Sie greifen in ihre eigenen Konfettisäcke und hüllen sich gegenseitig in einen farbigen Papierregen. Neben der Kindergruppe läuft gerade eine Familie von Tintenfischen vorbei.

Die «Okto-Tussies» sind eine Fussgruppe, die am Samstagnachmittag am Kinderumzug in Villnachern nach dem Motto «unter Wasser» teilnimmt. «Unter Wasser» ist dabei lediglich das Motto: Während des Umzugs bleibt es trocken, es regnet lediglich Konfetti.

Quallen und Familien

«Es ist eine Kinderfasnacht und nicht eine für Erwachsene. Das heisst, es geht immer sehr kinderfreundlich zu und her», sagt Cornelia Ernst, Mitglied des Organisationskomitees der Kinderfasnacht Villnachern. «Viele Familien schätzen zudem die Übersichtlichkeit und kommen jedes Jahr wieder», fügt sie hinzu.

Der Umzug besteht aus drei Guggenmusiken, drei Wagengruppen und sechs verschieden grossen Fussgruppen. «Ab zwei Personen konnten sich die Fussgruppen anmelden. Jedes Jahr laufen so auch Familien mit, die zusammen ihre Verkleidungen gebastelt haben», sagt Ernst.
Die Fussgruppen bestehen manchmal aus zwei verkleideten Quallen oder aus einer Familie von Tauchern. Aber auch ganze Spielgruppen sind verkleidet am Umzug unterwegs.

Die Verkleidungen sind ans Motto angelehnt. So ist der kleine aber feine Umzug sehr durchmischt: Während zwischen den Fussgruppen die Guggenmusik für die richtige Fasnachtsstimmung sorgen, halten sich die Wagengruppen mit Konfetti und Süssem nicht zurück.

Strahlende Kinderaugen

Nach dem Umzug zieht es nicht nur die Zuschauer und die vielen verkleideten Kinder in die Turnhalle zum Kindermaskenball, sondern auch die drei Guggenmusiken – die «34er Höckler» aus Ennetbaden, die «Sikingachlopfer» aus Untersiggenthal und die «Trombongos» aus Windisch – für je ein Konzert. Neben der musikalischen Unterhaltung sorgt der Clown Billy für Spass.

Die Verkleidungen werden auch prämiert. «Es gibt verschiedene Kategorien, damit nicht immer die Kleineren mit dem «Jöö»-Effekt gewinnen», erklärt Ernst. Am Schluss gibt es die grosse Konfettischlacht, auf die sich die Kinder immer sehr freuen, erklärt sie weiter.

«Entschädigung für den Aufwand – der sich zwar in Grenzen hält, aber es braucht jedes Jahr Zeit und Energie – sind die strahlenden Augen und die Freude der Kinder», sagt Simone Peyer, ein ehemaliges OK-Mitglied, das an der diesjährigen Kinderfasnacht mithilft.

© Samuel Frey

VILLNACHERN: Kinderfasnacht mit Umzug durchs Dorf

General-Anzeiger • Nr. 9

1. März 2018

Wie jedes Jahr fand die Kinderfasnacht des Schenkenbergertals in Villnachern statt. Das Motto von Umzug und Kinderball: «Unter Wasser».

STEFAN HALLER

Einst von der Jubla Schenkenbergertal ins Leben gerufen, organisiert heute ein achtköpfiges, bunt zusam- mengesetztes OK die beliebte Kinderfasnacht in Villnachern. Gruppen, Familien und Vereine aus dem ganzen Schenkenbergertal nahmen daran teil. Passend zum Motto marschierten Taucher, Unterwassergirls, «Quallinis», die «Octo Tussis» sowie «Fischertaucher» am Samstagnachmit- tag quer durch Villnachern, wobei durchaus einige sehr kreative Kostüme und Maskierungen zu erspähen waren. Auch die Spielgruppe zum chline Drache vom Elternverein Schinznach und Umgebung war mit einer grösseren Delegation vertreten. Begleitet wurde der Umzug von den Wagencliquen NaBü Windisch, die als Panzerknacker mitsamt Dagobert Duck und Tresor mitfuhren, den Algiergrümschelern aus Villnachern sowie den Rüsstaler Bäsefägern.

Selbstverständlich durften auch die kakofonischen Klänge nicht fehlen: Dies in Form der wie gewohnt spielstark auftretenden Guggenmusiken Trombongos aus Windisch, den Sikinga-Chlopfer aus Untersiggenthal sowie den 34er-Höcklern aus Ennetbaden. Sie taten alles, um mit möglichst lautem Getöse den Winter zu vertreiben, doch angesichts der kalten Bise und der Minusgrade scheint die diesjährige Fasnacht ihren Bestimmungszweck noch nicht ganz erfüllt zu haben.

Direkt nach dem Umzug konnte man sich für die Teilnahme mit Prämierung am beliebten Kindermaskenball in der Turnhalle anmelden. In der Festwirtschaft tauten die Umzugsteilnehmer auf und durften sich erwärmen beim Kinderschminken, einer Kinderrutsche und natürlich der obligaten Konfettischlacht. Für Spiel und Spass sorgte auch Clown Billy, der allerlei Schabernack mit den kleinen Gästen und ihren Eltern trieb.

Zeitungsberichte Kinderfasnacht Villnachern 2017 – Schlaraffenland

Popcorn und Cola hängen im Baum

von Irene Hung-König — az Aargauer Zeitung
Ein Gläschen in Ehren…

Zuletzt aktualisiert am 12.3.2017 um 13:41 Uhr

Kurz vor Umzugsbeginn liefern sich die Hexen, Clowns, Indianer und Polizisten bereits die erste Konfettischlacht. Genügend Zeit bleibt auch, um die begehrte Ware gleich wieder einzusammeln und dem Nächsten in den Kragen zu stopfen. Es ist Kinderfasnacht in Villnachern. Mit dem halbstündigen Umzug gehts los: Am Baum hängen Cola-Flaschen, Pizzas, Popcorn-Kübel und übergrosse Sugus. Als Ketchup-Flaschen und süsse Muffins verkleidet, freuen sich die Kinder auf dem Wagen der «Algier Grümscheler», die Zuschauer am Strassenrand von oben mit Konfettis einzudecken. Sie sind in ihrem Schlaraffenland und kosten dies freudig aus.

Kleine und grosse Sugus laufen die Umzugsroute vom Schulhaus via Hauptstrassse, biegen links ab, an Wohnblocks und am Volg vorbei wieder zur Schule. Die Bäcker und ihre Gesellen präsentieren wandelnde, hübsch verpackte Muffins. Die kakofonischen Klänge stammen diesmal von den Windischer Trombongos und den Sikinga-Chlopfern aus Untersiggenthal. Die Hosen der Musikanten sind teilweise hochgekrempelt, die frühlingshaften Temperaturen und Sonnenstrahlen wärmen die nackten Wädli.

Vom Nabü-Wagen wird ein ums andere Mal die Konfetti-Rakete gezündet. Diese verpasst den Gärten bunte Bilder. Die Nabü-Senioren sind mit ihren Rollatoren unterwegs, plaudern gemütlich mit den Zuschauern und schenken auch ein Gläschen Süssmost aus. «Wir sind nicht alt, wir sind retro», lesen die Gäste und müssen schmunzeln. Auch die Rüssgeister als United States of Birmenstorf, die mit den «richtigen» Raketen, sind am Umzug dabei.

Beim Eltern-Verein Schinznach und Umgebung laufen Indianer und Prinzessinnen mit Sugus-Hüten mit. Schön sind auch die Mädchen mit Rahmhaube und ihren rot-weiss-gestreiften Kleidern anzusehen. Um den Bauch ist ein Karton angebracht, auf dem kleine Muffins und Gummibärchen kleben.

Seit 2001 wird die Kinderfasnacht durch den gleichnamigen Verein organisiert. Eingebettet in Jungwacht/Blauring habe man das Potenzial der Kinderfasnacht erkannt, sagt Cornelia Ernst vom OK. «Nebst dem Umzug ist vor allem der Maskenball in der Turnhalle toll für die kleineren Kinder», sagt sie. In der Turnhalle könnten sie sich austoben, wogegen die Umzugsroute für die Kleinsten zum Mitlaufen zu lange wäre. Damit auch die Erwachsenen profitieren können, sind die Organisatoren bestrebt, jeweils zwei bis drei Guggen dabei zu haben, die dann auch in der Turnhalle aufspielen.

Zeitungsberichte 2016 – Typisch Schwiiz

Kinderfasnacht Generalanzeiger März 2015

Zeitungsberichte 2014 – Aargauer Zeitung – Villnachern sucht den Comic Star

Aargauer Zeitung

Zeitungsberichte 2013

Zeitungsberichte 2012

Bericht Generalanzeiger – Kinderfasnacht 2011

Kinderfasnacht 2010 – Tierwelt spielt verrückt

Kinderfasnacht 2009 – Pflotschnass

Kinderfasnacht 2008 – Disneyland

Kinderfasnacht 2007

Kinderfasnacht Villnachern
Am Samstag, 03. März 2007, fand die traditionelle Kinderfasnacht in Villnachern unter dem Motto „1001 Nacht“ statt.
Die neue Umzugsroute (Schulanlage – Dorfstrasse – Oberdorfstrasse – Winkel – Hüttenmattstrasse – Anemonenweg – Bahnhofstrasse – Winkel – Oberdorfstrasse – Dorfstrasse – Schulanlage) sollte weniger steil werden, da es für die Guggen ziemlich anstrengend ist, den sogenannten Bergpreis zu bestehen.
Start des Umzuges war 13.15 Uhr – anschliessend an den Umzug fand ein Maskenball mit Auftritten der Guggenmusiken, Spielen für Kinder, sowie einer Maskenprämierung organisiert von der Jubla Schenkenbergertal statt. Auf für den Hunger und Durst war gesorgt. Es gab eine Festwirtschaft mit Getränken, feinen Kuchen und kleinen Imbissen. Um 17.00 Uhr ging die Fasnacht dann leider trotzdem zu Ende. Am Umzug nahmen diverse Vereine und Guggenmusiken teil – die Hauptorganisation der Fasnacht trug, wie jedes Jahr die Jubla Schenkenbergertal.
OK-Kinderfasnacht und Jubla Schenkenbergertal

Kinderfasnacht 2006

Konfetti als Stolpersteine
„Zämewüschete“ Ein Blick hinter die Kulissen einzelner Fasnachtsveranstaltungen Villnachern: Hals über Kopf: In Villnachern wurde an der Kinderfasnacht ein Ereignis als Wagen dargestellt, das die Gemüter ziemlich bewegt hatte: Nach der letzten Fasnacht hatte sich beim Gemeinderat eine Privatperson über den die Konfetti beschwert, die in den Garten gefallen waren. Der Gemeinderat erwog in der Folge, die Durchführung der Kinderfasnacht nicht mehr zu bewilligen, oder jedenfalls nur noch im Turnus mit anderen Talgemeinden, und er informierte die Verantwortlichen in diesem Sinne. Um ein Haar wäre deshalb der Umzug 2006 abgesagt worden, wenn sich vor allem junge Eltern vor der Gemeindeversammlung vom vergangenen November für dessen Beibehaltung eingesetzt hätten. Der Gemeinderat kam auf seinen Entscheid zurück und bewilligte den Umzug doch noch. „Hals über Kopf“ – so das diesjährige Motto – wurde die Kinderfasnacht denn in aller Eile organisiert.
Quelle: AZ 14.3.06, Peter Belart

Kinderfasnacht 2005

Strahlend gegen Pflotsch
Villnachern: Kinderfasnacht stand unter dem Motto Zeitreise Es ist schon erstaunlich, was sich jeweils für den Kinderfasnachtsumzug in Villnachern alles einfindet. Vor allem die Jubla Schenkenbergertal, aber auch die Pfadi, die Cevi und die Spielgruppen der nächsten Umgebung stellen sich ein und beleben die Strassen des Dorfes eine Zeit lang mit ihrem bunt-fröhlichen Treiben. Respekt, was hier mit viel Kreativität und oftmals unter der Leitung von Jugendlichen in relativ kurzer Zeit und bei einem sehr beschränkten Budget aud die Beine gestellt wird! Und der Lohn? Zunächst der Applaus (der etwas gar wenigen) Zuschauern, vor allem aber das Strahlen und die Freude in den Kindergesichtern.
Quelle: AZ 21.2.05, Peter Belart

Kinderfasnacht 2004

Thema: Reise ins Paradies
Mit dem Kinderumzug und Maskenball der Jubla Schenkenbergertal, wurde auch in Villnachern nochmals «gefasnachtet». Trotz verhangenem Himmel drängten sich die Menschen an den Strassen, auf den Beginn des Umzuges wartend. Immer wieder flitzte eine Fee, ein Cowboy oder eine Prinzessin zwischen den Beinen der Erwachsenen durch, schwer bewaffnet mit Konfettis oder Papierschlangen. Beim ersten, noch fernen Klang einer Guggenmusik reckten sich alle Hälse in die gleiche Richtung – und nicht vergebens: Schon zogen die ersten «Musikanten» (Opus-C Voll, Riniken) herbei, ihre schweren Instrumente mit sich tragend oder stossend. Ihnen folgten zur Umrahmung des Kinderumzuges noch drei weitere Guggen aus der Region: die Häxeschränzer aus Gebenstorf, die Sikingachlopfer aus Untersiggenthal und die Trombongos aus Windisch. Doch obwohl die Guggen für Begeisterung sorgten, galt das besondere Augenmerk der Zuschauer den Kindern. Da sah man liebevoll gestaltete Kostüme und fühlte sich, getreu dem Motto «Reise ins Paradies», oft wirklich dem Garten Eden nahe; auch machten die teilnehmenden Vereine (Elternverein Schinznach und Umgebung, Spielgruppe Chäferliträff Schinznach-Bad, Cevi Umiken/Villnachern, Pfadi Brugg, Altstadt-Rueche Brugg) und die Jubla Schenkenbergertal deutlich sichtbar, welch unterschiedliche Vorstellungen sich hinter dem Wort Paradies verstecken können. So zogen farbige Vögel vorbei, ihre gelben Schnäbel stolz nach vorne gereckt: ganz klar Paradiesvögel. Es folgten wandelnde Süssigkeiten, voll behängt mit Sugus und anderen Leckereien. Eine ganze Indianerfamilie, die vor ihrem Zelt (das auf einem Wagen mitgeführt wurde) friedlich ihre Friedenspfeife rauchte und nur ab und zu einen Sicherheitsschuss abfeuerte. Auf einem anderen Wagen, der mit Palmen dekoriert war, was sofort an einen Strand und Ferien erinnern liess, lag man faul in den Liegestühlen, bewegte sich nur, um die Zuschauer mit Konfettis zu beglücken. Süss waren natürlich auch die Kleinsten der Kleinen: verpackt in die unterschiedlichsten Kostüme (wobei Prinzessinen und Feen deutlich überwogen), marschierten sie an den Händen ihrer Eltern mit oder auf den Schultern des Papas oder noch bequemer: gestossen von der Mama. Ganz anders die Altstadt-Rueche: Hier war der Fasnachtsnarr am deutlichsten spürbar. Mit grausigen Masken, geziert von riesigen Nasen, deckten sie die Umstehenden mit Konfettis ein. Nach dem Umzug war der Nachmittag aber noch lange nicht vorbei: In der Turnhalle wurde weitergefeiert. Nun kamen die Guggen richtig zum Zuge. Jede hatte noch ihren Auftritt, gab noch einmal alles, und dem Publikum gefiels. Auch die Kinder konnten sich noch weiterer Vergnügungen erfreuen. Es waren extra für sie verschiedene Spiele organisiert worden, z. B. eine riesige Konfettischlacht. So war denn dieser Nachmittag wohl für die meisten viel zu schnell vorbei.
(cab)

Kinderfasnacht 1999

Am Samstagnachmittag bewegte sich ein gespenstischer Umzug durch Villnachem. Trotz Wind und Winterregen verzichteten wir nicht auf den geplanten Fasnachtsumzug, und so zogen schließlich zwei herausgeputzte Vehikel und rund 30 Supermen, Harlekine und Feen durchs Dorf – prall gefällte Konfettisäcke in der einen, den Regenschirm in der anderen Hand. Die Fasnachtsmeute strahlte für einmal nicht die übliche, lärmige und überschwengliche Fröhlichkeit aus. Vielmehr lag über der Gruppe eine leisere Freude und ein Hauch von Stolz darüber, dass trotz des Hundewetters in Villnachem Fasnacht war. Einen weiteren exquisiten Reiz erhielt die verregnete Fasnacht dadurch, dass nasse Konfetti ganz wunderbar kleben. Die beiden Wagen hatten es in sich. Der erste ging den elterlichen Zaungästen an (oder besser in) den Kragen: Sie wurden von zwei Höllenhunden in die mobile Konfettimaschine geführt und dort professionell mit Konfettis eingestaubt. Der zweite Wagen verlieh der verregneten Parade endgültig eine apokalyptische Note: Er stieß dumpfe Melodien aus und hüllte seine Umgebung zeitweise in dicke Nebelschwaden.